Ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Habe früh gelernt was es bedeutet zu funktionieren. Und später gelernt was es kostet.
Mit 7 Jahren betrat ich zum ersten Mal ein Taekwondo-Dojo. Der Meister sah mich an und sagte: „Das wird ein langer Weg." Ich wusste: den gehe ich.
Mit 14 Jahren machte ich den Schwarzen Gürtel, obwohl die Regel eigentlich 18 vorschrieb. Zwei bis drei Stunden Training täglich. Jedes Turnier. Jeder Lehrgang.
Mein Vater sagte: Kampfkunst ist nur ein Hobby, damit kannst du kein Geld verdienen. Ich glaubte ihm. Legte meinen Traum zurück.
Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Der vernünftige Weg. Nicht meiner.
Weitere Stationen, weitere Masken. Der Weg den andere für richtig hielten.
8 Jahre Polizeidienst. Schichtarbeit. Schlafstörungen. Depressionen. Ich wusste von Tag eins: Ich gehöre da nicht hin. Und zog trotzdem durch.
Bis zu dem Punkt an dem ich mich buchstäblich nicht mehr bewegen konnte. Burnout. Das Wort das ich mir damals nicht eingestanden hätte.
Mein früherer Meister sah mich an und sagte ohne zu zögern: „Du bist kein Schüler. Du bist ein Lehrer." Zwei Monate später hatte ich meine erste Kampfkunstschule. Seit 2018 selbstständig, über 10.000 Menschen begleitet, trainiert, gecoacht.
Kampfkunst ist nicht nur Technik. Kampfkunst ist Präsenz unter Druck. Das Wissen dass du reagieren kannst, ohne von der Reaktion überwältigt zu werden. Genau das bringe ich in meine Arbeit als Coach.
Ich bin seit über 11 Jahren verheiratet und Vater von zwei Kindern, 6 und 10 Jahre alt. Was ich in meiner Arbeit über Präsenz, Vaterschaft und Verbindung sage, kommt nicht aus der Theorie.
Es kommt aus dem Alltag. Aus dem Scheitern und Aufstehen. Aus dem Wissen dass der beste Weg den ich meinen Kindern zeigen kann der ist, den ich selbst gehe.
Kein Verkaufsgespräch. Ein ehrlicher Austausch ob und wie ich dir helfen kann.